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Freitag, 11. September 2026

PISA-Studie 1: Die Bildung bruacht endlich Priorität

Die Pisa-Studie fiel in Deutschland – und vielen anderen Ländern – so schlecht aus wie nie zuvor. Einige der Kommentare und Verbesserungsvorschläge stelle ich in den nächsten Beiträgen vor. . 

Pisa-Studie: Die Bildung braucht endlich Priorität

Vinzent-Vitus Leitgeb fordert in der Süddeutschen Zeitung einen stärkeren Fokus auf Bildung. . 

Bedenkliche Schwächen 

Die Pisa-Studie zeigte in allen Bereichen schlechte Ergebnisse. Ein Viertel der getesteten 15-Jährigen in Deutschland hatte Schwierigkeiten, Multiple-Choice-Fragen dazu zu beantworten. Gar ein Drittel der Schüler im Land kann laut der neuen Pisa-Studie nicht ausreichend lesen oder rechnen. Diese Jugendlichen werden im späteren Berufsleben erhebliche Probleme haben, denn nicht nur die Wirtschaft braucht gut gebildeten Nachwuchs, auch unsere Gesellschaft benötigt aufgeklärte junge Menschen, die die Demokratie mit Leben füllen.

Stetiger Abwärtstrend

Der Vergleich zu bisherigen Studien zeigt einen klaren Trend: Die Leistungen nehmen konstant ab. Für die Ergebnisse 2022 gab es gute Ausreden: Die Corona-Pandemie und der Zuzug von mehr als 200.000 ukrainischen Kindern. Inflation und Kriege belasteten die Haushalte, KI veränderte die Lernprozesse. Es gab erfolgreiche Programme, die waren aber häufig zeitig befristet und nicht ausreichend. 

Bildung braucht höchste Priorität 

Es gibt Fortschritte, so diskutieren Bund und Ländern über eine gemeinsame Steuerung und nationale Bildungsziele. Es kommt auf die überparteiliche Zusammenarbeit an, die Bildungskrise muss als Priorität anerkannt werden. Die Zeit für Ausreden ist vorbei.